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Tethering mit Lightroom für optimierte Produktfotografie: Auf die Plätze, fertig, los!


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Zeit ist Geld. Warten Sie nicht bis nach der Aufnahme, um zu begutachten, wie Ihre Produktbilder aussehen. Verbinden Sie Ihre Kamera direkt mit dem Computer (Tethering), Anpassungen werden durchführt, während Sie fotografieren, sodass Sie das endgültige Bild sofort sehen können. Keine Wiederholungen. Kein Ärger. Ist Effizienz nicht wunderbar?

Eines der besten Programme das Sie für Tethering verwenden können, ist Adobe Lightroom, eine Organisations-, Verbesserungs- und Verteilungs-Anwendung. Adobe hat eine Menge seiner Software auf Cloud verschoben, das ist prima und funktioniert ganz gut für den preisbewussten Fotografen. Das Adobe Creative Cloud Fotografie Paket enthält Photoshop und Lightroom für einen monatlichen Beitrag von nur 11.89 €. Beide Programme sind von wesentlicher Bedeutung für die Produktfotografie und mit einer 30 Tage-Testversion können Sie bestimmen, ob es auch das beste Paket für Sie ist.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Kamera und den Computer mit der Hilfe von Lightroom verbinden, wodurch ein einfacher und super-effizienter Workflow entsteht. Wir werden mit den folgenden Tools arbeiten.

Kamera –Canon 7D

Computer –Mac Powerbook laptop

Lightroom –Adobe Creative Cloud

USB Kabel –Standard Kabel, kam mit der Kamera

Die meisten modernen Kameras und Computern arbeiten gleich gut und es gibt noch viele andere Programme zur Verfügung. Wir finden Lightroom ist eine benutzerfreundliche und kostengünstige Lösung.

Schritt 1: Verbinden von Kamera & Computer

Fangen wir mit etwas Einfachen an: Schließen Sie Ihr USB-Kabel an den Computer und die Kamera an.

Erstellen Sie nun einen neuen Lightroom-Katalog für Ihre neuen Bilder. Öffnen Sie Lightroom und gehen Sie auf “File> Neew Catalog”. Benennen Sie den neuen Katalog nach etwas, was sich auf Ihre Bilder bezieht, wie z.b. das Datum oder die Produktnummer.

  (drop down file>new catalog)                                 (naming your new catalog)

(drop down file>new catalog)

(naming your new catalog)

Klicken Sie auf “Develop” und ein neues Lightroom-Fenster öffnet sich. Hier werden Sie arbeiten.

(Startfenster für neuen Lightroom-Katalog )

(Startfenster für neuen Lightroom-Katalog )

Schritt 2: Tethering mit Lightroom

Nachdem Sie über USB angeschlossen sind und Ihr neues Lightroom-Fenster geöffnet ist, ist es Zeit zu tethern. Wählen Sie “Datei> Tethered-Capture > Start Tethered Capture” aus dem Dropdown-Menü in Lightroom. Dies wird ein kleines Fenster öffnen in dem Sie Ihre Einstellungen wählen und bestimmen können, wo Ihre Bilder gespeichert werden sollen.

Sparen Sie sich zukünftige Kopfschmerzen und verwenden Sie ein Namensschema, das mit dem Produkt, welches Sie fotografieren, einhergeht. Es ist auch von Vorteil den Dateityp anzuzeigen, dieser ist RAW, da das Bild direkt von der Kamera kommt. Sie haben dann z.b. die folgende Verzeichnisstruktur: “2015-Sep-20> RAW Herbst 2015 Schuhe”

File > Tethered Capture > Start Tethered Capture

File > Tethered Capture > Start Tethered Capture

Tethered capture settings

Tethered capture settings

Schritt 3: Fotoshooting

Ein Aufnahmestreifen wird sich in Ihrem neuen Bibliothekskatalogfenster öffnen, nachdem Sie Ihre Einstellungen gespeichert haben. Hier sehen Sie Ihre Kamera angeschlossen und alle aktuellen Einstellungen der Kamera. Stellen Sie sicher, dass alle Einstellungen wie ISO, Blende und Verschlusszeit nach Ihren Bedürfnissen eingestellt sind. Sobald alles richtig eingestellt ist, nehmen Sie Ihr erstes Foto auf- was Sie direkt vom Computer aus tun, das vermeidet Verwacklungsunschärfe – und sehen Sie, wie es direkt auf Ihrem Computerbildschirm angezeigt wird.

Machen Sie Ihr erstes Bild und sehen Sie wie es direkt auf dem Computerbildschirm angezeigt wird

Machen Sie Ihr erstes Bild und sehen Sie wie es direkt auf dem Computerbildschirm angezeigt wird

Schritt 4: Erstellen Sie eine Voreinstellung

Wenn Sie bewährte Verfahren verwenden wollen, mit dem exakt gleichen Studio-Setup für jede Aufnahme, sollten Sie eine Voreinstellung anlegen. In den Voreinstellungen können Sie eine Reihe von Einstellungen speichern, diese werden dann auf jedem Bild, das Sie erstellen, angewendet. Dies spart Zeit in der Nachbearbeitung und ermöglicht es Ihnen, die abgestimmten Bilder in Echtzeit zu sehen.

Nachdem Sie Ihre erste Aufnahme gemacht haben, beginnen Sie, Anpassungen an Ihrem Bild vorzunehmen, tuen Sie das mit dem Register “Develop”. Wenn Ihr Studio richtig ausgeleuchtet ist, sollten Sie nicht zu viele Anpassungen vornehmen müssen. Versuchen Sie, mit der Belichtung, Highlights, Tiefen, Kontrast, Sättigung und Weißabgleich zu arbeiten, um zu sehen, ob Sie das Bild richtig krisp machen können.

Wenn Sie Ihre Einstellungen festgelegt haben, achten Sie auf das “Presets” im Dropdown Menü auf der linken Seite des Lightroom-Tethering-Fenster. Wenn Sie auf das “+” Pluszeichen in der oberen rechten Ecke klicken, wird sich ein “New Develop Preset” Fenster öffnen. Stellen Sie sicher, dass alle von Ihnen vorgenommenen Anpassungen sorgfältig geprüft sind und klicken Sie dann auf “Create”.

Machen Sie Anpassungen an Ihrem ersten Bild

Create new preset                                               New Develop Preset window

Create new preset

New Develop Preset window

Um Ihre neu erstellte Voreinstellung zu verwenden, müssen Sie ihr ein Aufnahmefenster zuweisen. Auf der Registerkarte “Develop”, klicken Sie auf den großen Button und wählen Sie die Einstellung aus dem Dropdown-Menü. Diese Einstellung wird auf alle Bilder die Sie nun aufnehmen angewandt, sodass Sie die bearbeiteten Bilder fast sofort sehen und Wiederholungen von Bildern vermieden werden können!

Set your capture strip to have a preset for all images taken in your session

Set your capture strip to have a preset for all images taken in your session

Alles eingestellt, weitermachen!

Alles eingestellt, weitermachen!

Sie können die gleiche Voreinstellung für die gesamten Aufnahmen nutzen und selbst für zukünftige Shoots an der gleichen Stelle. Wenn Sie in Zukunft an einem anderen Ort fotografieren, oder wenn sich die Bedingungen in Ihrem aktuellen Studio ändern, erstellen Sie einfach eine neue Voreinstellung.

Schritt 5: Auswahl exportiren

Nun kommt der gute Teil: Gehen Sie durch Ihre Bibliothek der schönen Bilder und wählen Sie Ihre Favoriten. Es ist an der Zeit, Ihre Selektion für den Export auf Ihre eCommerce-Website, oder für weitere Nachbearbeitung bereitzustellen.

Wählen Sie Ihre Bilder

Wählen Sie Ihre Bilder.

Wählen Sie die Fotos, die Sie auf Ihrer Website verwenden wollen. Wenn Sie viele Bilder haben, markieren Sie Ihre Favoriten unter Verwendung von Rating-Sternen, Fahnen oder Farbetiketten und filtern Sie dann die Ansicht, um nur Ihre ausgewählten Bilder anzuzeigen. Wählen Sie sie alle.

Öffnen Sie das Exportfenster

Öffnen Sie das Exportfenster

Öffnen Sie den Export-Dialog durch Klicken auf die Schaltfläche “Export” oder wählen Sie “File> Export> Export …” und ein Pop-up-Fenster wird geöffnet.

Exportfenster

Exportfenster

Wählen Sie “Hard Drive” im oberen Bereich des Pop-up-Fensters und wählen Sie einen Speicherort und den Dateityp für den Export aus.

Wenn Sie mehr Nachbearbeitung vornehmen möchten, exportieren Sie in einem hochauflösenden Dateityp wie TIFF. Wenn Sie direkt zum Internet exportieren, können Sie den Export in einem niedriger auflösenden Dateityp wie JPEG speichern. Speichern Sie Ihre Dateien in einem neuen Ordner, der denselben Namen trägt wie das übergeordnete Verzeichnis, oder der den Dateityp widerspiegelt, wie z.b. “2015-Sep-20> High Res TIFF Herbst 2015 Schuhe.”

Wenn Sie fertig sind mit dem Exportieren, speichern Sie alle Ihre Einstellungen und Voreinstellungen, dann können Sie sie beim nächsten Mal wieder verwenden.

Gehen Sie auf die nächste Stufe

In Lightroom können Sie viele nützliche Einstellungen von Voreinstellungen, Großaktionen und individuelle Bildbearbeitung durchführen, aber hochqualitative Produktbilder brauchen mehr Aufmerksamkeit. Wenn Sie möchten, dass Ihre Bilder, Schatten, aber keinen Hintergrund haben oder auch erweiterte Funktionen wie den Ghost Mannequin Effekt, bekommen sollen, müssen Sie mehr Zeit bei der Nachbearbeitung einplanen.

Sie könnten das in Photoshop alles selber machen, Sie werden es aber wahrscheinlich einfacher finden, einen professionellen Bildbearbeitungsservice in Ihren Workflow zu integrieren. Bei Pixelz können Sie benutzerdefinierte Auftragsspezifikationen erstellen und Ihre gesamte Bestellung in 24 Stunden oder weniger zurück erhalten. Einfache Qualitätskontrolle sorgt dafür, dass Ihre Standards jedes Mal treffsicher ausgeführt sind. Dies ist eine einfache, kostengünstige und skalierbare Möglichkeit, Ihre Produktionsabläufe auszubauen. Versuchen Sie unsere kostenlose Testversion!