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Pixelz Blog

Erhalten Sie einen Einblick in die Produktfotografie, Nachbeareitung und optimale Vorgehensweisen in Sachen E-Commerce-Produktbilder.

Perfekte Produktbilder in acht einfachen Schritten


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Im Jahr 2011 hatten wir noch nicht viele Kunden. Jedes Mal, wenn ein neuer Kunde unsere Webseite besuchte, war ich sehr glücklich zu sehen, wie unser System verwendet wurde.

Ich sah jedes einzelne Bild das eingereicht wurde (wir erhielten nur rund 250 Bilder pro Tag). Wenn die Fotos von schlechter Qualität waren , habe ich dem Kunden oft eine E-Mail mit einigen sehr grundlegenden Ratschlägen zur Fotografie gesendet. Ein paar Änderungen in der Beleuchtung und ein paar Kameraeinstellungen haben einen dramatischen Einfluss auf die Bildqualität von Produktbilder. Als die Firma wuchs und wir mehr und mehr Bilder erhielten, wurde es unmöglich, dies auch weiterhin zu tun. Glücklicherweise haben wir nun den Pixelz–Blog, in dem wir die gleichen Tipps mit allen unseren Kunden teilen können!

Schnappen Sie sich die Kamera. Lassen Sie uns loslegen.

Egal ob Sie eine Kompaktkamera oder ein iPhone haben, es ist nicht wirklich wichtig. Wenn Sie eine SLR-Kamera haben, großartig! Ich fand meine alte Kompaktkamera, die ich nicht verwendet habe seit ich mein erstes iPhone gekauft habe. Die Kamera ist mehr als 5 Jahre alt, aber eine feine Kamera für diese Anleitung.

Mein Objekt ist ein hölzerner Elefanten. Dies ist eine ziemlich einfache Aufgabe für den Anfang, weil es kaum Reflexionen gibt. Auf der anderen Seite ist es sehr wichtig, die Qualität der Bauweise und die schöne Holz-Textur zu zeigen.

Lassen Sie uns mit einem Foto starten, bei dem alle Kameraeinstellungen auf AUTO, die wie folgt aussehen:

Camera settings are on Auto

Das ist wie das Bild aussieht, wenn alles auf Auto steht und das Ergebnis ist überhaupt nicht gut. Der Kopf des Elefanten ist überbelichtet und der Bitz schafft einige sehr drastische Schatten (nicht gut!).

1. Verwenden Sie keinen Blitz von der Kamera

Jetzt wollen wir versuchen den Blitz auszuschalten und sehen was passiert:

Switch off the flash

Bezüglich der Beleuchtung, bin ich in der Nähe von einem großen Fenster mit viel Tageslicht und ich habe auch eine Lampe mit einer normalen Glühlampe. Einige Glühbirnen haben unterschiedliche Lichttemperaturen als Tageslicht. Sie können das sehr warme (gelb) Licht sehen, das von oben auf den Elefanten fällt. Beachten Sie, wie das Bild auch ein wenig verschwommen wird, in einer Minute werde ich wieder auf das zurück kommen .

2.Vorsicht mit gemischten Beleuchtungen

Wenn ich Ihnen nur einen Rat geben darf, dann versuchen Sie das Mischen von verschiedenen Arten von Lichtquellen zu vermeiden, . Wir können das Tageslicht gerade nicht “abschalten” , daher wollen wir versuchen, die Lampe auszuschalten. Wenn Sie Fotos am Abend machen (oder in einen dunklen Raum), sind ein paar Lampen genauso gut.

Foto mit nur einer Lichtquelle (Tageslicht von einem großen Fenster):

One light source

Hier wurde das Bild sehr verschwommen. Weniger Licht bedeutet, die Kamera braucht mehr Zeit, um das Bild (längere Verschlusszeit) zu verarbeiten. Es ist unmöglich, die Kamera ruhig zu halten, wenn die Verschlusszeit länger dauert. Sie benötigen ein Stativ.

3. Verwenden Sie ein Stativ

Ein Stativ stellt auch sicher, dass Sie die gleiche Kameraposition verwenden, wenn Sie mit der Beleuchtung experimentieren. Wenn Sie kein Stativ haben, können Sie Ihre Kamera auf etwa der gleichen Höhe wie das Objekt platzieren. In diesem Fall sollten Sie vielleicht einen Fernauslöser oder den Kamera Selbstauslöser verwenden, so dass Sie die Kamera nicht schütteln, wenn der Auslöseknopf gedrückt wird. Der Selbstauslöser enthält eine Verzögerung zwischen dem Drücken des Auslösers und dem Verschluss der Blende. Die häufigste Verzögerung beträgt 10 Sekunden, aber einige Kameras haben auch eine 2-Sekunden-Einstellung. In der Tat könnte es eine gute Idee sein, den Selbstauslöser zu verwenden, auch wenn Sie ein Stativ haben.

Die Selbstauslöser-Symbol auf der Kamera sieht wie folgt aus:

Seft Timer

Hier ist mein Setup:

Seft Timer

4. Heranzoomen!

Nun, da meine Kamera vom Objekt weg bewegt wurde, bin ich gezwungen, den eingebauten Kamerazoom zu verwenden. Das ist eigentlich eine sehr gute Sache, da ich die Verzerrung vermeide, die durch das “Weitwinkelobjektiv” verursacht wird.

Tipp: Sie können so viel wie möglich mit dem optischen Zoom vergrößern, aber nie den digitalen Zoom benutzen.

Werfen wir jetzt einen Blick auf das Ergebnis:

The Result

Ich mag das Ergebnis. Der Hintergrund ist nun ein wenig störend und es wird schwer werden ihn in der Postproduktion zu entfernen.

5. Verwenden Sie einen Hintergrund

Ich werde ein Stück weißes Druckerpapier als Kulisse dahinter platzieren. Das hatte ich jedenfalls gerade zur Hand, vielleicht finden Sie ja etwas, dass für Sie besser funktioniert.

Use backdrop

Die Kamera wird die große weiße Fläche kompensieren, indem mein Foto dunkler wird. Nun ist es ein wenig unterbelichtet.

6. Wenn zu dunkel, dann Belichtungskorrektur verwenden

Zum Glück haben die meisten Kameras eine Belichtungskompensation, mit dem Sie dies anpassen. Das Symbol auf der Kamera wird wie folgt aussehen:

Exposure compensation

Ich passe ihn an, indem ich die Skala nach rechts drehe:

Image Alt

Fast fertig. Ich habe nur noch eine letzte Sache, mit der ich nicht 100% zufrieden bin. Ich möchte das Licht gleichmäßiger auf den Elefanten verteilen. Der Kopf des Elefanten ist zu dunkel, im Vergleich zum Rücken. Das ist nur meine Meinung und eine schnelle Lösung könnte sein, den Elefanten zum Fenster zu drehen. Für den Spaß an der Sache wollen wir mal eine andere Taktik versuchen.

7. Beleuchten Sie Ihr Objekt

Da die gesamte Beleuchtung aus einer Richtung kommt (das Fenster auf der linken Seite), muss ich jetzt einen Weg finden, um etwas Licht aus der anderen Richtung zu erhalten. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist durch Reflektieren des Lichts. Sie können ein Stück weißen Karton oder Styropor verwenden und auf der gegenüberliegenden Seite des Fensters platzieren, das sieht wie folgt aus:

Reflecting the light

Jetzt haben wir das endgültige Ergebnis und ich denke, es sieht gut aus:

Final Result

8. Postproduktion

Professionelle Fotografen verbringen etwa die Hälfte ihrer Zeit mit der Postproduktion. Ich übergab die Postproduktion unserem qualifizierten Team. Sie entfernten den Hintergrund, haben aber immer ein wenig des natürlichen Schatten beibehalten:

Final Result

Jetzt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde in der Lage sein, einige zusätzliche Fotos mit der gleichen Grundeinstellung aufzunehmen.